Feuerwehr-Hasselfelde

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Digitale Alarmierung


Da die Zeit auch bei Feuerwehr und der Alarmierungstechnik nie stehen bleibt, wird die analoge Alarmierung ein Auslaufmodell,
seit dem 27.08.2009 werden wir zusätzlich zu der analogen Alarmierung auch digital alarmiert mittels Digitaler Meldeempfänger (DME)
Dabei handelt es sich um das Modell "SWISSPHONE BOSS 915".

Seit Herbst 2016 gibt es unterschiedliche Alarmierungen. Zum einen wird eine Schleife für die gesamte Feuererht vorgehalten, um möglichst viele Kameraden zu alarmieren. Dieses ist die Standartalarmierung der Feuerwehr Hasselfelde. Neu ist die Möglich der Alarmerung einer sogenannten "Kleinalarmschleife", damit bei Kleineinsätzen, wie einer Nachforderung Wärmebildkamera unnötige Ressourcen zu nutzen. So sollen die Einsatzkräfte entlastet werde. Zur Zeit befindet sich die Art noch in einer Testphase mit 11 gut verfügbaren Kameraden.

 

 


Der "SWISSPHONE BOSS 915" Alarmiert wie gewohnt akustisch und optisch in Form von Textnachrichten.
(zum Beispiel „Technische Hilfeleistung mittel“ B81, Verkehrsunfall, usw)
Dadurch entfallen viel in Zeit nehmende Rückfragen bei der Einsatzleitstelle und die Einsatzkräfte sparen wertvolle Zeit.

Stiller Alarm


Eine verbreitete Methode ist die „stille Alarmierung“ von Einsatzkräften über tragbare Funkmeldeempfänger (FME, auch Melder, Piepser oder Pieper genannt).

Analog Melder


Im Einsatzfall werden diese FME, die die Feuerwehrdienstleistenden bei sich tragen, durch die Einsatzleitstelle Harz (Halberstadt) ausgelöst. Nach der eigentlichen Alarmierung und dem darauf folgenden Signalton des Funkmeldeempfängers erfolgt seitens der Einsatzleitstelle Harz eine kurze Durchsage, um welche Art von Einsatz es sich handelt. In Deutschland ist das System innerhalb des BOS-Funks, also auch bei der Feuerwehr, bundesweit standardisiert, wobei gerade ein Generationenwechsel von alten analogen Funknetzen hin zur digitalen Übertragung stattfindet.

Analoges System


Die analogen Funkmeldeempfänger sind seit 1975 innerhalb der BRD bundeseinheitlich geregelt und empfangen auf der normalen Funkfrequenz einer Stadt beziehungsweise eines Landkreises. Die Alarmierung erfolgt über das Senden einer speziellen 5-Ton-Folge, bei der nacheinander 5 kurze Töne unterschiedlicher Frequenz (zwischen 1060 Hz und 2600 Hz) gesendet werden. Die Tonhöhe (also Frequenz) steht hierbei für eine Ziffer von 0–9, beziehungsweise ein Wiederholzeichen (damit nicht aufeinander folgend zweimal derselbe Ton gesendet wird).
Jede Feuerwehr hat für ihre Funkmeldeempfänger und Sirenen eine – oder auch mehrere – dieser Nummern zugeteilt bekommen. In Deutschland steht hierbei die erste Ziffer für das jeweilige Bundesland (6=Niedersachsen, 8=Rheinland-Pfalz, 1=Sachsen Anhalt etc.), die zweite Ziffer teilt ein gewisses Gebiet auf (beispielsweise Sachsen Anhalt 17 XXX im Landkreis Harz, Abschnitt Wernigerode), die drei weiteren Ziffern bestimmen die zu alarmierende Einheit (beispielsweise 17 370 -> LK Harz, Abschnitt Wernigerode -> Feuerwehr Hasselfelde).
Zur Alarmierung wird diese Fünftonfolge der zu alarmierenden Feuerwehr von der Einsatzleitstelle Harz, über Funk (4m-Band) gesendet, gefolgt von einer Durchsage, meist über die Art des Einsatzes. Über entsprechende Alarmierungspläne ist es den Feuerwehren möglich, je nach Art des Einsatzes zu bestimmen, welche Fünftonfolgen gesendet werden, um somit die Alarmierung der Einsatzkräfte an die Sachlage anzupassen.

Sirenenalarmierung


Eine zweite Methode ist die laute Alarmierung über eine oder mehrere im Ort installierte Sirenen. Insbesondere bei kleineren Wehren, die nicht mit Funkmeldeempfängern ausgestattet sind, ist die Sirenenalarmierung noch weit verbreitet.

Es gibt auch vereinzelt Städte, die überhaupt nicht mehr über Sirenen alarmieren, die meisten Kommunen in Deutschland benutzen für die Alarmierung ihrer Einsatzkräfte aber zusätzlich zur stillen Alarmierung Sirenen, wenn auch eher selten, z. B. wenn nicht alle oder nicht ausreichend viele Feuerwehrdienstleistende mit Funkmeldeempfängern ausgestattet sind, oder auch bei bestimmten Einsätzen wie Wohnungsbrände und schwere Verkehrsunfälle. Bei Feuerwehren mit höherer Einsatzfrequenz wird in den meisten Fällen nicht mehr mit Sirene alarmiert, um einer Lärmbelästigung der Bevölkerung aus dem Weg zu gehen. Außerdem lockt Sirenenalarm unweigerlich eine Menge Schaulustiger zur Einsatzstelle.
Die Sirenen werden von der Einsatzleitstelle Harz über Funk, ebenso wie die Funkmeldeempfänger durch eine 5-stellige Tonfolge ausgelöst, oft geht dies auch vom Feuerwehrhaus selbst, wo in vielen Fällen an der Außenseite des Hauses ein Druckknopfmelder angebracht ist. Nach Auslösen des Druckknopfmelders sollte der Alarmgebende unbedingt vor Ort bleiben, um der Feuerwehr den Alarmgrund mitzuteilen.

Alarmierung per Telefon


Diese Möglichkeit der Alarmierung kommt bei Kleineinsätzen in Betracht, z. B. bei Tierkörperbeseitigungen oder anderen kleinen technischen Hilfeleistungen, die nicht sehr dringend erledigt werden müssen und nur wenige Einsatzkräfte erfordern. Die Leitstelle Harz setzt sich in solchen Fällen oft mit dem Wehrleiter oder einer anderen Führungskraft telefonisch in Verbindung, welche die benötigten Kräfte wiederum telefonisch zusammenruft.

 

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